Das Hilfskomitee der
Galiziendeutschen >
http://www.galizien-deutsche.de/
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Das
Hilfskomitee der Galiziendeutschen e.V. wurde 1946 gegründet, zu einer Zeit,
als die Besatzungsmächte es noch nicht erlaubten, den Namen Landsmannschaft zu
verwenden. Seitdem wurden Geschichte und Kultur der Galiziendeutschen in fünf
umfangreichen Heimatbüchern und in einer Serie von Jahrbüchern dokumentiert.
Nachdem 1989 auch die Galiziendeutschen Ostdeutschlands offizieller Teil dieser
Gemeinschaft wurden, hat der Umfang der Veröffentlichungen
noch zugenommen.
Vorsitzender
des Hilfskomitees der Galiziendeutschen ist seit dem 29.01.2011 Herr Horst Vocht. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde von der
Vertrauensleute-Vollversammlung Herr Werner Kraus gewählt.
Die
Galiziendeutschen sind wie viele Millionen Deutsche zum Kriegsende vertrieben
worden. Sie waren aber schon 1940, zu Kriegsbeginn, aus ihrer Heimat Galizien
in polnische Gebiete umgesiedelt worden und mussten das Elend im
Flüchtlingstreck zweimal erleben. Ihre kulturellen Wurzeln haben die
Galiziendeutschen in der Österreichischen Monarchie. Seit etwa 1782 lebten
deutsche Siedler in dem österreichischen Kronland Galizien, wo ihre
Wirtschaftsform Vorbildcharakter für die ukrainische und polnische Bevölkerung
hatte.
An
das traditionell gute Verhältnis der Deutschen zur ukrainischen und polnischen
Bevölkerung konnte angeknüpft werden, als nach 1989 Reisen in die Heimat
Galizien möglich wurden. Viele dieser Reisen wurden vom Hilfskomitee der
Galiziendeutschen organisiert und viele ältere Galiziendeutsche, aber auch
junge Nachkommen der Galiziendeutschen, haben seitdem einen Beitrag zur
Völkerverständigung geleistet. Ehrenamtliche Vertreter des Hilfskomitees haben
dutzenden Dozenten und Studenten aus ukrainischen Universitäten durch Vorträge
und Exkursionen einen Einblick in demokratische Strukturen und in das
Management einer freiheitlichen Wirtschaftsform gegeben. (siehe Beitrag „Galiziendeutsches
Multiplikatorenseminar“).
In ganz Osteuropa sind es in der Mehrzahl
Vertriebene und deren Nachkommen, die persönliche Kontakte zu den Menschen
ihrer alten Heimat pflegen und einen Beitrag zur Versöhnung dort leisten, wo es
am nötigsten und am schwierigsten ist.
Die
jährliche Jahreshauptversammlung des Hilfskomitees findet seit einigen Jahren
im Hotel Ratswaage in Magdeburg statt, verbunden mit einem Galiziertreffen.
Bestandteil des Galiziertreffens vom 9. bis 11. September 2011 wird eine
Busfahrt von Magdeburg nach Quedlinburg am Samstag Nachmittag
sein. Nähere Informationen zur Anmeldung erscheinen im „Heiligen Band“.
Ein
wichtiges Podium für die angedeuteten Fragen der Geschichte und Kultur
Galiziens ist die Kulturtagung des Hilfskomitees, die seit einigen Jahren an
einem Wochenende in der Pfalzakademie in Lambrecht in der Pfalz stattfindet.
Die dort gehaltenen Vorträge werden im Zeitweiser der Galiziendeutschen, der
regelmäßig um die Jahreswende erscheint, veröffentlicht. Die nächste
Kulturtagung findet vom 04. bis 06. Mai 2012 in Lambrecht statt.
Für
junge Menschen mit galizischen Wurzeln dürfte die Familienforschung von
besonderem Interesse sein, gilt doch in den USA schon lange der Ruf „Back to the roots“ – zurück zu den
Wurzeln. Mit Hilfe des Hilfskomitees konnten bisher unzugängliche Quellen aus
Lemberger Archiven für die Familienforschung nutzbar gemacht werden. Für junge
Menschen könnte ein Stammbaum, der teilweise bis zum Dreißigjährigen Krieg
zurückreicht, hilfreich sein zur Orientierung in einer globalisierten Welt.
Über
die aktuellen Aktivitäten des Hilfskomitees informiert die monatlich
erscheinende Zeitung „Das Heilige Band“, wo auch über die Situation in der
heutigen Ukraine und in Polen berichtet wird. Wer für 15.- € im Jahr diese
Zeitung abboniert, ist damit auch Mitglied des Vereins. In einer Zeit, wo viele
der in Galizien geborenen Vereinsmitglieder aus Altersgründen auf eine aktive
Mitarbeit verzichten müssen ist es wichtig, dass die bisher vom Hilfskomitee
geleistete Arbeit durch den Beitrag junger Menschen weitergeführt und gefördert
wird.
Bezugsgebühr des Heiligen Bandes
ab 2012: 20,-- € jährlich (im Mitgliedsbeitrag enthalten)
Vorsitzender
des Hilfskomitees der Galiziendeutschen e.V.
Horst
Vocht, Wittbruchstraße 36, 47167 Duisburg
E-Mail:
> horst-vocht@t-online.de <
Stellvertretender
Vorsitzender des Hilfskomitees der Galiziendeutschen e.V.
Werner
Kraus, Am Hohen Ufer 14, 06132 Halle
Galiziertreffen
in Ostrau der katholischen Siedlungen noerdlich und
westlich von Lemberg
E-Mail:
> werner-kraus@web.de <
Bestellungen und Bestelländerungen für
Das heilige Band und für den Zeitweiser:
Ute Giritsch, Nordweg 12, 34613 Schwalmstadt,
Telefon (06691) 1265
E-Mail: UHG12@t-online.de
Bestellungen der Publikationen des Hilfskomitees (siehe Liste der Veröffentlichungen):
Else Wick, Reiherstieg 6, 30627 Hannover, Tel.
(0511) 573640
Redaktion des Heiligen Bandes:
Dr. Christofer Zöckler, Kirchweg
40,14129 Berlin
E-Mail: > christotz@t-online.de
<
Beauftragter
für Familienforschung (evangelische Orte):
Manfred
Daum, Hafercamp 25, 29525 Uelzen
E-Mail: > manfred.daum@t-online.de <
Beitrag
zur Familienforschung katholischer Orte bei Lemberg (Wiesenberg u.a.):
Werner
Kraus, Am Hohen Ufer 14, 06132 Halle (Saale), Tel. 0345 7760498
E-Mail: > werner-kraus@web.de <
Familienforschung
für Königsau in Galizien: Angela Fabian, Nürnberg, Tel. 0911-336186
http://www.koenigsau-galizien.de/
Konten des Hilfskomitees:
Postbank Stuttgart
Konto-Nr. 20470-702
BLZ 600 100 70
Landesgirokasse Stuttgart
Konto-Nr. 126 45 60
BLZ 600 501 01
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